Zwischen 30. April und 2. Mai 2026 lädt die BDB-Musikakademie Staufen zum Festival Clarimondo ein, das internationale Spitzenkünstler und Nachwuchspreisträger zusammenführt. Unter der Leitung von Kilian Herold gestalten Preisträger des Bela-Kovacs-Preises gemeinsam mit erfahrenen Klarinettistinnen und Klarinettisten zwei Konzerte im Bach-Saal. Das Publikum wählt seinen Favoriten im Wettstreit junger Talente. Starbesetzung und vielfältiges Repertoire erschaffen dynamische Klanglandschaften und emotionale Intensität ohne Kompromisse. Innovative Kompositionen, historische Bezüge und spannende interaktive Formate.
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Orlowsky, Stelter und Baldu vereinen Düfte, Klang und Empfindungen

Der international gefeierte Klarinettist David Orlowsky (Foto: Felix Broede)
Am 30. April um 20 Uhr im historischen Bach-Saal verschmelzen Düfte und Melodien zu einem multisensorischen Konzerterlebnis. David Orlowsky an der Klarinette, Daniel Stelter an der Gitarre und Tommy Baldu am Schlagzeug analysieren die psychischen Auswirkungen verschiedener Essenzen. Ihr musikalischer Dialog basiert auf intensiver Interaktion und unmittelbarer Improvisation. Durch präzise Dynamiksteuerung und differenzierte Klangfarben entsteht eine faszinierende Wahrnehmungsreise, die bewusstseinsfördernd wirkt, Emotionen gleichzeitig subtil moduliert und kreative Gedankenprozesse nachhaltig stimuliert.
Von Tübingen bis Elbphilharmonie begeistert Orlowskys musikalische Vielseitigkeit weltweit
Aufgewachsen in Tübingen, verband Orlowsky früh Elemente der europäischen Klassik mit der expressiven Kraft des Klezmer. Seine künstlerische Vielschichtigkeit führte zu weltweiten Gastspielen, etwa an der Seite von Martha Argerich oder mit dem Danish String Quartet. Bei Sony Classical und Warner Classics veröffentlichte er mehrfach preisgekrönte Alben, die mit Echo- und Opus-Klassik-Auszeichnungen bedacht wurden. Seine jüngsten Uraufführungen in der Elbphilharmonie unterstreichen sein kompositorisches Spektrum und seine stilistische, unerschöpfliche Experimentierfreude.
Junge Klarinetten-Talente des Bela-Kovacs-Preises 2026 debütieren mit beeindruckenden Hommage-Werken

Der internationak gefeierte Klarinettist David Orlowsky (Foto: Bund Deutscher Blasmusikverbände e. V.)
Der erste Teil des Konzerts bietet eine Bühne für die Bela-Kovacs-Preisgewinnerinnen und ?gewinner 2026, die mit präzisen Darbietungen und spezifischen Bela Kovacs-Hommagen ihr Können unter Beweis stellen. Jede Präsentation kombiniert stilistische Rigorosität und persönliche Interpretation zur Förderung junger Klarinettenkunst. In einer Publikumsabstimmung wählt das anwesende Publikum seinen Favoriten, wodurch die herausragendste Nachwuchskünstlerin beziehungsweise der herausragendste Nachwuchskünstler ausgezeichnet wird. Diese interaktive Entscheidung unterstützt individuelle Karriereplanung und stärkt die Künstler-Publikum-Beziehung nachhaltig deutlich.
Herold vereint Bach, Danzi, Ponchielli bis Bernstein auf Clarinettenstreifzug
Das Festivalkonzert am 2. Mai um 20 Uhr bringt unter der Leitung von Kilian Herold internationale Spitzenkünstler wie Pablo Barragan und Nicolas Jürgensen auf die Bühne. Das Programm vereint Werke von Komponisten wie Bach, Danzi, Ponchielli und Verdi mit moderner Musik von Bernstein bis Mellits. Dieser stilübergreifende Abend zeigt die Bandbreite der Klarinettenliteratur und verbindet historische Klangästhetik mit zeitgenössischer Dynamik auf beeindruckende Weise. Einzigartige Interpretationen und Musizierpraxis erwarten die Zuhörer.
Im Festival Clarimondo treffen Nachwuchsförderung und internationale Spitzenkunst in einem intensiven Kunstlabor aufeinander. Über den Bela-Kovacs-Preis werden junge Klarinettentalente unterstützt und erleben in gemeinsamen Projekten mit etablierten Solisten eine künstlerische Weiterentwicklung. Zusätzlich sorgen Premieren neuer Kompositionen für zeitgenössische Impulse. Diese Kombination ermöglicht atmosphärisch dichte Konzerte, die die Vielseitigkeit des Instruments in verschiedenen Stilen erfahrbar machen und gleichzeitig den interkulturellen Austausch unter Musikern nachhaltig fördern. Beflügelt das Publikum emotional und intellektuell.

