Seit dem Mittelalter fungiert der Rheinische Karneval als bedeutendes Schwellenfest vor der Fastenzeit, bei dem verderbliche Lebensmittel konsumiert wurden, um die bevorstehende Enthaltsamkeit zu symbolisieren. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich das Narrentreiben zu einer satirischen Inversionshandlung, in der Masken, Kostüme und Büttenreden gesellschaftliche Normen hinterfragten. Bis heute kombinieren Fastnacht, Fasching und fasnetspezifische Traditionen satirische Motive mit lebendigen Maskenzügen und Ordenssegungen in Aachener und Kölner Kathedralen. Rosenmontagszüge sowie Gesellschaftsabende bereichern Fest.