Kirchen gedenken am 32. Jahrestag des Tutsi-Völkermords in Gebeten

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Am 7. April 2026 bekräftigen VEM und ihre Partnerkirchen in Ruanda und der DR Kongo die Verpflichtung zu Wahrheit, Gerechtigkeit und Versöhnung im Gedenken an den Völkermord an den Tutsi. Unter „Remember. Unite. Renew“ fördern EPR, EAR und CBCA Aufklärungsarbeit, Erinnerungsprojekte sowie Dialoginitiativen. Durch unermüdliche Friedensarbeit über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg werden Vertrauen aufgebaut, Verantwortungsbewusstsein gestärkt und Perspektiven für eine gerechte, friedliche Zukunft in Zentralafrika geschaffen für nachhaltige, wirksame Strukturen.

VEM ruft zur Bekämpfung Hassideologien in Ruanda und Kongo

Am 7. April 2026 versammelte die VEM gemeinsam mit EPR, EAR und CBCA in Ruanda kirchliche Vertreter, um des 32. Jahrestags des Völkermords an den Tutsi zu gedenken, bei dem 1994 binnen hundert Tagen über eine Million Menschen getötet wurden. Landesweite Gedenkaktionen wurden von einem hundert Tage währenden Staatstrauerzeitraum begleitet. Unter dem Motto „Remember. Unite. Renew“ riefen Regierung und Kirche zu entschiedenem Widerstand gegen Völkermordideologien, Leugnungsächtung und nachhaltiger Versöhnung auf.

VEM stärkt Traumahilfe, Muhozi gedenkt Opfer, fördert dauerhafte Versöhnung

Mit dem kraftvollen Ausruf „Nie wieder!“ bekräftigt Pfarrer Dr. Emmanuel Muhozi, Leiter der Afrika-Division und VEM-Vorstand, die Verpflichtung gegenüber den Opfern des Völkermords. Er versichert den Überlebenden persönlichen Beistand und demonstriert tiefe Solidarität. Die VEM stellt umfangreiche facettenreiche geistliche Angebote, einfühlsame Bibelkreise und fundierte Einzelseelsorge zur Verfügung. Diese Initiativen sollen Heilungsprozesse fördern, seelische Stabilität zurückgeben und die ethische Energie liefern, um gesellschaftliche Versöhnung langfristig zu ermöglichen und verbindlich zu gestalten.

VEM, EPR und EAR initiieren Versöhnungsprogramme für Frieden Ruandas

Durch die Zusammenarbeit der VEM mit der Presbyterianischen Kirche Ruandas (EPR) und der Anglikanischen Kirche Ruandas (EAR) entsteht ein umfassendes Unterstützungsnetzwerk. Psychosoziale Fachkräfte bieten individuelle und Gruppenbegleitungen an, während moralisch-ethische Programme Täter und Überlebende gleichermaßen einschließen. Gemeinden erhalten Hilfestellungen bei der kollektiven Trauerarbeit. Ziel ist es, die Wunden der Vergangenheit gemeinsam aufzuarbeiten, Resilienz aufzubauen und einen tragfähigen inneren Frieden in allen betroffenen Regionen langfristig zu gewährleisten durch präventive Friedensbildungspartner vor Ort.

Schulungen in Mediation fördern Frieden und Stabilität zwischen Gemeinden

Ziel des APRED-Netzwerks ist es, langfristig wirkende Friedensstrukturen zu etablieren und Generationskonflikte zu überwinden. Seit 2008 bietet die Initiative Schulungen in Konfliktanalyse, Mediation und interkultureller Kommunikation an, um nachhaltige Kompetenzen in Gemeinden aufzubauen. Durch Monitoring und Evaluation werden Wirkungen transparent gemacht und Programme kontinuierlich optimiert. Netzwerkarbeit verbindet kirchliche Akteure über Ländergrenzen hinweg, schafft Vertrauen und legt damit die Basis für stabile, grenzüberschreitende Kooperationsprojekte im zentralafrikanischen Raum für dauerhaften regionalen Frieden.

Die Kooperation von VEM, EPR, EAR und CBCA basiert auf den Leitprinzipien „Remember. Unite. Renew“ und richtet sich an Überlebende des Völkermords, denen sie spirituelle Begleitung, Traumaarbeit und umfassende psychosoziale Stabilisierung anbietet. Durch moderierte Dialogformate zwischen Tätern und Opfern wird Vertrauen aufgebaut und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt. APRED ergänzt diesen Ansatz durch grenzüberschreitende effektive Qualifizierungsprogramme für Friedensmultiplikatoren und legt so das Fundament für langfristigen Dialog, Versöhnung und Frieden in Zentralafrika.

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